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Ein Lichtblick mit VW ? Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ralf Böggering   
Freitag, den 26. November 2010 um 14:55 Uhr

Energie wird immer teurer ! Das spornt so manchen Hausbesitzer zu energiesparenden Maßnahmen an. Um effizient und wirtschaftlich eingekaufte Wärme zu nutzen, nimmt dieser alsdann folgerichtig seinen Wärmeerzeuger ins Visier und setzt damit an der richtigen Stelle an.

Eine neue Heizung soll her, nur - günstig muss diese sein, das Geld liegt schließlich nicht auf der Strasse. Immer wieder werden wir auf die LichtBlick AG angesprochen. Ein gasbetriebener kleiner VW-Motor, der zur Wärme auch noch Strom erzeugt. Das hört sich doch ganz gut an. Wärme erzeugen und gleichzeitig Strom ins öffentliche Netz einspeisen. Maximale Kosten von 5000,00 € für die Anlage (man berichtige mich, wenn meine Info falsch ist) und ein Energieliefervertrag mit Lichtblick. Doppelter Nutzen sozusagen ?!?

Die Rechnung geht leider anders auf: Um ein Blockheizkraftwerk zu betreiben sind lange Laufzeiten notwendig, da der wirtschaftliche Betrieb erst nach einigen Tausend Betriebstunden möglich ist. Es ist also eine gewisse Grundwärmelast notwendig, um lange Laufzeiten zu ermöglichen. Die Wärme muss schliesslich abgenommen werden. Da tritt nun ein gewisser Konflikt auf: Sparsam heizen heißt ja im Grunde keine Energie verbrauchen. Der Gaszähler soll möglichst wenig in Bewegung sein. LichtBlick muss allerdings auch auf die Einspeisung achten, also möglichst viel Strom ins Netz einspeisen. Entgegen den forschen Marketing-Versprechungen die neue VOLKS-Heizung an den Matrkt zu bringen, rudert die LichtBlick AG schon jetzt zurück. Es werden nur noch Gebäudebesitzer mit einen bisherigen Energieverbrauch von ca. 45000kWh als Zielgruppe angesehen. Eine Grössenordnung welche oftmals nur Hotels, grossen Mehrfamilienhäusern (meist mit Schwimmbad) oder dem Gewerbe zuzuordnen sind.

Vorrangig wird von LichtBlick die Energielieferung an die Nutzer forciert. Da der gewonnene Strom von der LichtBlick AG vermarktet wird, geht dieses Geschäft erst mal in deren Taschen. Was kostet dann der Spass noch für die Nutzer der Wärme. Sicherlich werden die Nutzer der Wärme nicht an den Stromgewinnen beteiligt. Schliesslich müssen die Investitionskosten der Anlage gedeckt werden. Ein Blockheizkraftwerk dieser Grössenordnung liegt im allgemeinen bei ca. 25.000,00 €. Was dient als Sicherheit für die von LichtBlick getätigte Investition (wird die Anlage ins Grundbuch eingetragen) ?

Wer sich mit dem Gedanken trägt ein LichtBlick - Geschäft zu tätigen sollte eventuell auch eine eigene Rechnung aufmachen. Auch wir können ein BHKW in Ihrem Hause installieren !

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 28. September 2011 um 17:10 Uhr
 
Ebay und seine Folgen Drucken E-Mail
Donnerstag, den 04. September 2008 um 00:00 Uhr

Es gibt beinahe nichts mehr was bei Ebay angeboten und versteigert wird. Auch Gasgeräte werden dort zuhauf angeboten und verkauft. Im Binnenmarkt der europäischen Gemeinschaft erlebt auch die Normung von Gasgeräte eine Harmonisierung. Alle Gasgeräte werden mit einem CE-Kennzeichen versehen. Dem Europabürger dürfte nun erlaubt sein , ein Gasgerät welches für den französischen oder niederländischen Markt bestimmt war, über dunkle Ebay-Kanäle zu erwerben und zu betreiben. Und das zu einem Preis der unter dem nationalen Preis liegt. Leider hat die internationale Normenkommision hier eine wichtige Beschränkung in das Normenwerk eingebaut. Andere Länder , andere Gaszusammensetzungen, andere Gasdrücke , andere Gasarmaturen und hierdurch andere Voraussetzungen. Alle Gasgeräte sind mit einem Länderkürzel versehen und somit auch nur in diesen Ländern zu betreiben. Wer dies dennoch tut, ist von Garantien und Gewährleistungen seitens der Hersteller gänzlich ausgeschlossen. Der Installateur oder Heizungsbauer ist angehalten keine dieser Gasgeräte zu reparieren oder zu warten. Ohne Freigabe durch den Gerätehersteller darf kein Werkzeug an das Gerät angelegt werden , da ein rechtmäßiger Betrieb nach deutschen Vorschriften nicht möglich ist. Im Brand-,oder Explosionsfall haben Versicherer die Möglichkeit den Regress zu verweigern. Also Vorsicht beim Ebay-Kauf von Gasgeräten. Es könnte eine Kostenfalle sein !!!

 
Rohstoffpreise steigen Drucken E-Mail
Samstag, den 23. September 2006 um 00:00 Uhr

Mit enormen Preissteigerungen wurden in letzter Zeit die nicht nur die Energiepreise versehen. Metalle,- und besonderes die Nichteisenmetalle kletterten innerhalb eines Jahres auf die doppelte Höhe. Diese negative Entwicklung hält auch bei der Holzindustrie an. Holz in jeglicher Form wird zur Zeit ebenfalls nach Tagespreisen berechnet. Die Entwicklung wird uns mit den chinesischen Marktgegebenheiten erklärt, dort liefert zur Zeit die ganze Welt Rohstoffe. Unverständlich ist allerdings, dass Grosskonzerne dort zur Zeit Ihre Produkte beziehen anstatt selbst hier vor Ort zu produzieren. Der Transport über Kontinente hinweg, in die eine , - wie in die andere Richtung scheint zur Zeit günstiger zu sein. Der Preis-, und eben damit der Gewinnentwicklung scheint jedenfalls zur Zeit keine Grenze gesetzt werden zu können. Durch die Rohstoffverknappung am Weltmarkt kommen selbst hier produzierende Unternehmen in Lieferschwierigkeiten. Dies erschwert auch uns die Abwicklung unserer Aufträge.

 
Steuern nochmal rauf Drucken E-Mail
Freitag, den 23. Juni 2006 um 00:00 Uhr

Fast genau 4 Wochen nach der Bekanntgabe der Mehrwertsteuer-Erhöhung, drehen Merkel und Co. wiederholt an der Steuerschraube. Schwarz/Rot beweißt eine durchgehende Unfähigkeit unser Land zukunftsfähig zu machen. Wachstum scheint auf keinen Fall das Ziel der Bundesregierung zu sein. Deutschlands Autofahrer bekommen bei jedem Fehltritt horrende Bußgelder auferlegt. Wahlbetrug wird leider noch nicht als Straftatbestand gewertet. Sollte dies mal der Fall sein, so werden wir schnell von Merkel , Münte und Co. befreit. Alle würden Stammplätze in einer JVA bekommen.        Die gute Stimmung bei der Fussball-WM 2006 in Deutschland, wird von der Regierung genutzt.  Sollte Deutschland Weltmeister werden, dann sicher im Steuern zahlen.

 
Mehrwertsteuer erhöht sich auf 19% Drucken E-Mail
Freitag, den 19. Mai 2006 um 00:00 Uhr

Zum 01.01.2007 soll nun die Misswirtschaft unserer Beamten und Politiker, durch eine Erhöhung der Mehrwert-Steuer auf 19% aufgefangen werden. Entgegen der Meinung  fast aller Wirtschaftsverbände und gegen die Stimmen der FDP und Linkspartei, hat die derzeitige große Koalition damit beschlossen sich einem möglichen Aufschwung der Konjunktur vorsorglich zu verweigern. Die Binnennachfrage wird sicher nicht von dieser Maßnahme profitieren.  Die Mehreinnahme von 23 Milliarden Euro allein bei der Mehrwert-Steuer wird sicher wie Wüstensand in den Fingern unserer Politkern zerrinnen. Das Versprechen die Arbeitslosenversicherung um dezente Prozentpunkte zu senken wird die Lohnkosten im Handwerk nur um einen Betrag unter einem Euro beeinflussen können, falls diese überhaupt gesenkt wird.                      Das 1,2 Milliardenloch, welches entstanden ist durch Hartz IV, sowie die Mehrausgaben von 640 Millionen Euro welche bei der Gründung der Ich-AG´s versandet wurden, werden mehr als ausgeglichen. Weitere Löcher im Haushalt wird man uns bis Jahresende sicher noch beichten.   

 
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